Ausstellungen

"Uns geht´s doch wirklich prima"

Leserinnen der Münchner Illustrierten. Kurt Schraudenbach, Süddeutsche Zeitung Photo.

Die 50er Jahre im Bild der Münchner Illustrierten

Junge Stewardessen, Spätheimkehrer und Italienurlauber haben das Bild der 50er Jahre geprägt. Begleitet hat die Dekade die damals erschienene „Münchner Illustrierte“. In ihren Bildern und großen Fotoreportagen spiegelt sich die Mentalität der jungen Bundesrepublik und es wird deutlich, dass die Aufbruchstimmung einherging mit einer Auseinandersetzung mit Krieg und Nationalsozialismus. Das Jahrzehnt hatte mehr zu bieten, als die gängigen Klischees und Schwarzweißansichten vermuten lassen.

Konzipiert wurde die Ausstellung von Süddeutsche Zeitung Photo und dem Literaturhaus München. Die Fotos stammen von den Fotojournalisten der Münchner Illustrierten wie Hannes Betzler, Heinz Hering, Kurt Schraudenbach, Alfred Strobel und Max Scheler. Der Großteil der über 150 Originalfotos stammt aus dem Bildarchiv der Süddeutschen Zeitung (www.sz-photo.de) und wurde noch nie gezeigt.

05. September bis 03. Oktober 2008
Mo-Sa 10 - 18 Uhr, So 12 - 18 Uhr
Levantehaus Hamburg (Galerieraum im Obergeschoss)
Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg
Eintritt 4,- Euro, ermäßigt 3,- Euro
Begleitkatalog 15,- Euro

 

 

Gezeichneter Journalismus

Karikaturen-Ausstellung in Hamburg

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und eine Karikatur sagt oft dasselbe oder mehr als ein ausführlicher Text. Die Süddeutsche Zeitung und das Deutsche Pressemuseum zeigen eine Ausstellung, die aus Anlass des 60. Geburtstages der überregionalen Tageszeitung konzipiert wurde. Vorgeführt wird eine Auswahl der besten in der SZ abgedruckten Karikaturen. Die hintergründigen Zeichnungen decken ein breites Themenspektrum und eine Zeitspanne von 1947 bis heute ab. Die Bilder stammen von bekannten Zeichnern wie Marie Marcks, Dieter Hanitzsch, „Ironimus“ Gustav Peichl oder Ernst Maria Lang.

Die von Dr. Rolf Cyriax kuratierte Ausstellung wurde bereits mit großem Erfolg in München und Berlin gezeigt und gastiert jetzt abschließend in Hamburg. Ergänzt wurde die Bilderschau um einen speziellen Hamburg-Teil mit Bezug auf die Geschehnisse im Stadtstaat. Die feinen Striche stellen ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar!

 

„Sechs Jahrzehnte Zeitgeschehen im Spiegel der Karikatur“

19. Januar bis 04. Februar 2007, täglich von 10 bis 19 Uhr

Hühnerposten 1, 20097 Hamburg

Eintritt kostenlos.

 

 

 

Presseschau! 400 Jahre Zeitungen in Hamburg

Die Pressegeschichte begann 1605 mit der ersten gedruckten Zeitung der Welt, der in Straßburg erschienenen deutschen „Relation“. Wenige Jahre später folgte Hamburg, wo Johann Meyer die „wöchentliche zeitung aus mehrerley örther“ herausgab. 1618 war er sich aber wohl kaum bewusst, dass er den Grundstein für die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte der Presse in Hamburg legte.

 

Die Ausstellung "Presseschau! 400 Jahre Zeitungen in Hamburg" wurde zusammen mit dem Institut für Deutsche Presseforschung der Universität Bremen entwickelt und ist in 15 Themenbereiche gegliedert, die die Entwicklung der Hamburger Presselandschaft über die Jahrhunderte hinweg anhand von Originalexemplaren und anderen Dokumenten nachzeichnen. Gezeigt werden unter anderem „Die frühen Anfänge“ des deutschen Zeitungswesens, der seinerzeit berühmte „Hamburgische Correspondent“, die „Intelligenzblätter“, der neue Typ der General-Anzeiger-Presse, die „Presse unter dem Hakenkreuz“ und die Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart inklusive der elektronischen Zeitung. Eine Presseschau, wie sie in diesem Umfang bisher in Hamburg noch nie zu sehen war.

 

Kuratoren der "Presseschau!" sind Klaus Tornier und Kristina Vogt (Projektkoordination), die Gestaltung liegt in der Verantwortung von Carsten Falkenberg. Schirmherr der Ausstellung ist Berndt Röder, Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft. Sponsoren sind die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Deutsche Post AG, das Mercure Hotel Hamburg City und das Tiefdruckgemeinschaftsunternehmen Prinovis.

 

„Presseschau! 400 Jahre Zeitung in Hamburg“

10. bis 25. Januar 2006, montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr

Leo-Lippmann-Saal, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

 

Virtueller Rundgang durch die "Presseschau!"

 

Titel-Download

Bilder im Kopf

Die Ausstellung "Bilder im Kopf" im Foyer von "Buch und Presse".

Im Foyer von Buch und Presse Großvertrieb Hamburg

Neuer Höltigbaum 2  

22143 Hamburg

bis voraussichtlich 19. Oktober 2005

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 8 – 16 Uhr

Eintritt frei

 

1985 organisierte der Stern eine Ausstellung, die die Macht des gedruckten Bildes unter Beweis stellen sollte. Gezeigt wurden aber keine Bilder, sondern nur deren Beschreibungen. Das Bild selbst entstand im Kopf der Betrachter. Doch wie ist es heute um die Wirkungsmacht des Bildes bestellt, angesichts der explosionsartigen Vermehrung der Bilderwelten in TV, Internet und privater Fotografie? Kann man angesichts der einschneidenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zwanzig Jahre noch getrost von einem kollektiven Bildgedächtnis sprechen oder ist das Archiv der Gegenwart längst explodiert? Diese Fragen stellt das Deutsche Pressemuseum e.V. mit der um neue Positionen ergänzten Ausstellung Bilder im Kopf. Die Besucher können im „Selbstversuch“ herausfinden, welchen Wiedererkennungswert die Bilder haben und wie groß der geteilte Bildbestand ist.

Die Ausstellung wird unterstützt vom "Stern", "Der Spiegel" und Haspa Immobilien.

 

Kuratoren: Angela Jannelli, Lothar Neffe

 

Website des Buch und Presse Großvertrieb Hamburg

 

Adresse im Stadtplandienst.de

 

Konzept der Ausstellung "Bilder im Kopf"

 

Download von Motiven der Ausstellung "Bilder im Kopf"

 

Homepage der Triennale der Photographie

 

 

Blätterwald - 25 Jahre Pressegeschichte

Unter diesem Titel organisierten der Verein DEUTSCHES PRESSEMUSEUM HAMBURG und Gruner+Jahr (G+J) eine Ausstellung, die im April 2004 zum 25-jährigen Jubiläum der Henri-Nannen-Schule im G+J-Foyer gezeigt wurde.

Neben den wichtigsten politischen, gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Ereignisse der Jahre 1978-2003 wurden besondere Ereignisse aus der 25-jährigen Geschichte der Schule abgebildet. Dazu kamen wichtige Ereignisse, die in der Medienwelt von besonderer Bedeutung waren.

Dabei handelt es sich einmal um herausragende Momente, die auch heute noch "aktuell" sind, wie z. B. der Tod von Axel Springer (1985), die Barschel-Affäre (1988) oder der Start von TV SPIELFILM (1990) und FOCUS (1993), aber auch um "Marksteine" für längerfristige Entwicklungen: "Die letzte MORGENPOST unter SPD-Regie" (1980), "Das erste GEO-Special" (1981), mit dem die Line-extension dieser Titelgruppe begann, "PRINZ erscheint in Hamburg" (1989) oder "DER SPIEGEL goes online" (1994) - als erstes Nachrichtenmagazin weltweit.